Petra Töppe

1967 in Merseburg geboren
1986 bis 1988 Pädagogikstudium( Kunst/ Deutsch) in Erfurt
1988 bis 1992 Ausbildung in verschiedenen Werkstätten und Gesellenabschluss bei Willi Kutsche,
Praktikum für Keramikrestaurierung in Weimar
1993 bis 1997 erste Werkstatt in Naumburg
seit 1998 Werkstatt in Kapellendorf bei Weimar
seit 2012 Dozentin der Weimarer Mal-und Zeichenschule
seit 2020 Werkstatt in Sülsdorf/Mecklenburg

Werkstatt in Sülsdorf / Mecklenburg

Werkstatt in Kapellendorf / Thüringen

Rezension

Antje Solèau "Neue Keramik" 2006

“Petra Töppe überrascht seit ihrem höchst erfolgreichen Gesellenabschluss 1992 bei Willi Kutsche in Bad Sulza immer wieder.

Waren es zunächst perfekt gedrehte Gefäße und Geschirre, neben denen aber schon früh frei aufgebaute, hochschlanke Frauenfiguren standen, so sind es heute die archaisch frei aus der Hand geformten Vasen und Objekte, neben denen die kraftvollen Stiere – hin und wieder auch Pferde – stehen, die in jeder Ausstellung, auf jedem Markt zum Hingucker werden.

Für Petra Töppe ist das kein Widerspruch, sondern eine logische Entwicklung, die sich aus ihrer Lebensgeschichte ergibt.  Schon als Kind hat sie träumerisch in Pfützen und im Lehm gespielt – es war für sie die Alternative zum Leben im Plattenbau.

Bei diesem Spiel fand sie die ersten Scherben von Bandschnurkeramik, die zum erst später ausgegrabenen bronzezeitlichen Observatorium von Goseck gehörten.



Im Alter von 12 Jahren lernte sie einen alten Lehrer kennen, dessen umfangreiche archäologische Gefäßsammlung sie ebenso bewunderte wie seine Bibliothek, deren Buchrücken sie andachtsvoll streicheln durfte.

Die Liebe zur Erde ist geblieben ebenso wie die zu den Büchern. …”

 

Auszeichnungen

2004

Bürgler Keramikpreis “Der Übertopf” der im Rahmen des Bürgeler Töpfermarktes jährlich vergeben wird.
Die Objekte der Preisträger sind im Keramik Museum Bürgel ausgestellt.
www.keramik-museum-buergel.de/keramikpreis

1992

2. Preis beim Bundeswettbewerb “Die Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten” ,
der sich auf den von Max Bill geprägten Begriff der Guten Form bezieht.

1. Preis beim Bundesjugendwettbewerb “Keramikhandwerk”

Symposien

Töne in den Händen

3. Internationales Keramik-
und Klangsymposium in Kapellendorf (2013)

www.symposium-kapellendorf.de

Vodnjan/Dignano

Internationales Keramiksymposium in Vodnjan/Dignano in Kroation

Klangform

2. Internationales Keramik-
und Klangsymposium in Kapellendorf (2009)

www.symposium-kapellendorf.de

Heimat

1. Internationales Keramik-
und Klangsymposium in Kapellendorf (2006)

www.tamieh.de

Porzellan im Holzbrandofen

Keramiksymposium in Berlin/Schöneiche (2005)

Paperclay

Keramiksymposium in Berlin/
Schöneiche (2004)

Klangkunst - kunstklang

Symposium vom Thüringer Kunsthandwerkerbund in Bechstedtstraß (2002)

Graupzig

Internationales Symposium “Arbeiten mit sächsischem Ton & Lehm” (1997)